The Likotkåtâk Inquirer: Ausgabe 1

Immer montags veröffentlicht Norman im Likotkåtâk Inquirer, was er und seine Zwerge in Dwarf Fortress erleben.

Willkommen

In einer Festung wie Likotkåtâk passiert so einiges. Gerade frisch ins dritte Jahr nach der Gründung gestoßen, erlebte sie vor allem in den letzten sechs Monaten einen Aufschwung, der seines Gleichen sucht. Unter den inzwischen 108 Zwergen, nennen derzeit auch 14 Kinder und fünf Babys Likotkåtâk ihr Zuhause. Dazu kommt noch eine bunte Mischung aller möglichen Tiere und Haustiere, so dass die Festung sogar einen riesigen, braunen Drachenvogel beherbergt. Wir vom Likotkåtâk Inquirer wünschen auf jeden Fall noch viel Glück und das alle Wünsche in Erfüllung gehen, die jeder einzelne Bewohner von Likotkåtâk stolz im Herzen trägt!

Braumeister durchgedreht!

Der grandiose Braumeister Tosid Asobshetbêth ist im Sommer des zweiten Jahres nach der Gründung von Likotkåtâk den bösen Geistern der Besessenheit unterlegen. Nach etwa einem Monat der Suche verließ ihn sein Verstand und er wurde wenige Tage später tot aufgefunden – verdurstet neben einem Weinfass. Was seine
Besessenheit hätte befriedigen können, werden wir wohl nie erfahren.

Neue Lebensbereiche erschlossen

Der erfolgreichen Führung von Zefon Alåthken, dem ehemaligen Führer der Expidition nach Kar Akoth, ist es zu verdanken, dass ein komplett neuer Arbeitsbereich mit acht großen Werkstätten, zwei weiteren in Planung, einem neuen, noch größeren und schöneren Speisesaal, zwei Küchen, zwei Destillen und einem großen, separaten Bereich zur Tierverwertung gebaut wurde. Zusätzlich entstehen gerade zwei komplett neue Wohnbereiche, zu denen Herr Alåthken sagt: “Wir sind stolz nun auch vielen kommenden Migranten eine Heimat bieten zu können! Zu den bestehenden 62 Schlafräumen kommen weitere 80 Schlafräume pro Wohnbereich und Etage, dazu eine eigene Ebene für Büros und größere Apartments, die jedem Anspruch gerecht werden dürften.” Insgesamt kann Likotkåtâk somit bald über 220 Zwergen einen Lebensraum bieten, rechnet er vor. Wir sind stolz über diese Festung berichtet zu dürfen!

Diebe!

Wieder einmal konnten erfolgreich einige Kobolddiebe ertappt werden, noch bevor sie die Festung überhaupt betraten! Gut angelegter Sicherheitsvorkehrungen ist es genau wie der lückenlosen Buchführung von Zefon Alåthken zu verdanken, dass bisher kein einziger Besitztum aus der Festung verloren ging. Nachforschungen zufolge gehören die Kobolde zur Siedlung Dififijradin.

Elfenkaravane verschreckt

Im Frühjahr des dritten Jahres nach der Gründung besuchte eine Handelskaravane des Baumkuschlervolkes – auch Elfen genannt – aus Amatiílathe kommend die Festung. Sie ist allerdings schon nach kurzer Zeit wieder abgereist, da sich der Händler mit ihr wohl einen Spaß erlaubte. Berichten nach bot er den Elfen zwar kunstvoll verzierte Wahren aus besten Mineralen an, die sie sicher zum Handeln veranlasst hätten, ließ diese jedoch in einem Holzfass bringen. Wie alle wissen, hassen es Elfen, wenn ihnen Dinge aus ehemals lebenden Rohstoffen angeboten werden, obwohl sie bekannt dafür sind selbst mit den exotischsten Hölzern und Tieren zu handeln.

Es spukt!

Zeugenberichten zufolge treibt ein Geist des Nächtens sein Unwesen in der Festung. Einige sagen, es wäre der Geist von Tosid Asobshetbêth, welcher durch seine Besessenheit noch immer nicht von der Welt loslassen kann. Nachtrag: Späteren Berichten zufolge wurde der Braumeister nie würdig bestattet oder ihm anderweitig gedacht. Einige mitfühlende Zwerge machten sich auf,  seine Leiche zu finden und setzten sie in einem eigens dafür angefertigten Marmor-Sarg bei. Seitdem wurden keine Berichte nächtlicher Erscheinungen mehr erfasst.

Goblins! Kinderdiebe!

Goblins vom Stamm Bostebazstrog versuchten Kinder zu stehlen! War zunächst der erste Versuch von vornherein zum Scheitern verurteilt, glückte ein weiterer leider. Während einer gerade eintreffenden und damit noch nicht im Schutz der Festung befindlichen Migrantenwelle konnte ein Goblin, wenn auch verletzt, mit einem Kind entkommen. Dem Kind wurde eine Schweigeminute gewidmet.

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