Star Citizen: Chris Roberts is back!

Freespace, Wing Commander, die X-Wing-Reihe (X-Wing Alliance for the win!), Freelancer – es gab eine Zeit, da waren Weltraum-Simulationen so groß und beliebt wie heute z.B. Dota-Klone. Es gab unzählige, einige sind bis heute legendär, viele hat man vergessen. Wing-Commander-Mastermind Chris Roberts holte das Genre vor 10 Jahren mit Freelancer nochmal actionreich (und grandios!) aus der Versenkung, aber das erhoffte Revival blieb aus. Darkstar One kam dann noch, sogar aus Deutschland. Das war nett, aber zu langatmig, um auch Genre-fremde Spieler zu überzeugen. Die geplanten Nachfolger kamen nie zustande, heute hält höchstens EVE Online die Space-Fahne hoch. Das aber auch eher durchwachsen. Und es ist ein MMO – da reagiere ich ja eh allergisch.

Nun ist es wieder Chris Roberts, der alte Träumer, der sich anschickt, die Weltraum-Simulation wiederzubeleben. Natürlich per Crowdfunding. Und natürlich mit jeder Menge wahnsinnig spannender Ideen. Der alte Hitzkopf ist PC-Liebhaber und wird es immer bleiben und er wird alles versuchen, den PC als Spiele-Plattform am Leben zu erhalten. Und er wird alles versuchen, den Weltraum auf dem PC zu beleben. Immer und immer wieder. Jetzt also mit Star Citizen. Ein Open-Universe-Titel soll es werden, hoffentlich kein schnödes Baue-10-Meteroitengesteine-ab-MMO. Diese Sorge habe ich tatsächlich. Aber die Ideen und Ankündigungen vom guten Chris finde ich so grandios, dass ich das einfach erstmal ausblende und bereits mitfinanziert habe, um ab Dezember direkt bei der Alpha mitmachen zu können.

Was man seit der Ankündigung gesehen hat, ist für den gemeinen Fan einfach phänomal. Die Grafik ist sowieso der Wahnsinn, dürfte so im fertigen Spiel aber sehr wahrscheinlich auch nicht zu bewundern sein. Wen kümmert’s? Man kann in Squadron 42 – wird das nun eine vorgelagerte Tutorial-Kampagne der einfach nur ein paar lineare Action-Missionen? – die Möglichkeiten des Spiels kennenlernen, man kann danach – oder auch sofort – als Werundwasauchimmer in das freie Universum starten. Schmuggler, Kampfpilot, Händler etc. etc. – Man soll machen können, was man will. Wer ein unbekanntes System zuerst entdeckt, soll es benennen können. Man soll Schiffe konzipieren können, die dann im Spiel bei Händlern von anderen Spielern gekauft werden können.

Die Ideen klingen alle wahnsinnig großartig, Star Citizen sieht aus wie das Spiel, auf das ich seit zehn Jahren warte. Ob es das wird, was alle haben wollen, wird die Zeit zeigen, aber der gute Chris hat den Weltraum – Unendliche Weiten – zurück in die Gamebranche gebracht. Danke, Chris!

Jedem sei unbedingt das Ankündigungsvideo von Chris Roberts empfohlen! Wer danach nicht Bock auf Freelancer hat, dem kann ich nun wirklich auch nicht mehr helfen.

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